Advertorial · zuletzt aktualisiert 09.06.26 Lesezeit: 3 Min.

Wärmepumpe oder Gasheizung 2026: Was sich mit Förderung lohnt

Die Reform bringt Gasheizungen zurück ins Spiel. Bei der reinen Rechnung ändert das weniger, als viele hoffen.

Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz dürfen Gasheizungen wieder eingebaut werden. Das klingt nach einer Rückkehr zur günstigen Lösung. Bei den langfristigen Kosten sieht die Lage anders aus, denn fossiles Heizen wird Schritt für Schritt teurer. Wer 2026 vor der Entscheidung steht, sollte beide Wege durchrechnen, bevor der Installateur kommt.

Gas ist 2026 wieder erlaubt. Förderung, CO2-Preis und Bio-Treppe verschieben die Rechnung trotzdem zur Wärmepumpe.

Die Entscheidung zwischen Wärmepumpe und Gasheizung fällt 2026 weniger über den Anschaffungspreis als über die Folgekosten.

Eine neue Gasheizung ist in der Anschaffung oft günstiger. Förderung gibt es für sie kaum noch. Die Wärmepumpe startet teurer, holt diesen Abstand über Zuschuss und niedrigere Betriebskosten aber meist wieder auf.

Für die Wärmepumpe sind über die KfW 458 bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich, in Summe bis zu 21.000 Euro je Wohneinheit*. Für eine neue Gasheizung gibt es diese Förderung nicht.

Der Haken bei Gas zeigt sich erst später. Ab 2029 greift die sogenannte Bio-Treppe, ein steigender Pflichtanteil grüner Brennstoffe. Dazu kommt der CO2-Preis, der fossiles Heizen jedes Jahr weiter verteuert.

Über 15 bis 20 Jahre verschiebt sich die Rechnung deutlich. Eine Jahresarbeitszahl von 3 vorausgesetzt, liegt die Wärmepumpe bei den laufenden Kosten klar vorn, sobald Strompreis und steigender CO2-Preis gegeneinander stehen.

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