Advertorial · zuletzt aktualisiert 09.06.26 Lesezeit: 3 Min.

Der große Fußbodenheizung-Mythos beim Thema Wärmepumpe

Viele halten die Fußbodenheizung für Pflicht. Sie ist ideal, aber kein Muss, denn am Ende zählt die Vorlauftemperatur im Haus.

In fast jeder Diskussion über Wärmepumpen fällt derselbe Satz: Sie lohne sich nur mit Fußbodenheizung. Für viele Eigentümer ist das der Grund, das Thema gar nicht erst zu prüfen. Dabei verwechselt dieser Mythos eine günstige Voraussetzung mit einer zwingenden Bedingung. Worauf es wirklich ankommt, ist eine andere Größe.

Auch mit Heizkörpern kann eine Wärmepumpe sparsam laufen. Wichtig ist eine niedrige Vorlauftemperatur, nicht die Art der Heizfläche.

Der Mythos behauptet, ohne Fußbodenheizung sei eine Wärmepumpe sinnlos, und genau das stimmt so nicht.

Der Gedanke ist nicht völlig aus der Luft gegriffen, denn eine Fußbodenheizung verteilt Wärme über große Flächen und kommt mit niedrigen Temperaturen aus. Das macht sie zur idealen Partnerin. Pflicht ist sie deshalb aber nicht.

Worauf es ankommt, ist die Vorlauftemperatur des Heizsystems. Je niedriger sie ausfällt, desto effizienter läuft die Wärmepumpe. Große Heizflächen wie eine Fußbodenheizung erreichen das leicht, doch auch ausreichend dimensionierte Heizkörper schaffen den Niedertemperaturbereich in vielen Häusern.

Teuer wird der Mythos erst durch die falsche Schlussfolgerung. Wer allein wegen der Heizkörper abwinkt, lässt eine Förderung von bis zu 70 Prozent ungenutzt und bleibt bei einer Heizung, deren CO2-Kosten Jahr für Jahr steigen.

Der Tausch einzelner Heizkörper kostet oft nur einige hundert Euro pro Raum. Diese Summe steht einer Förderung gegenüber, die bei förderfähigen Kosten von 30.000 Euro bis zu 21.000 Euro erreichen kann*. Das Verhältnis spricht selten für den Verzicht.

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