Advertorial · zuletzt aktualisiert 09.06.26 Lesezeit: 3 Min.

Der große Wärmepumpen-Fehler im Altbau

Im Altbau scheitert die Wärmepumpe selten an der Technik, sondern an einer Zahl, die vor dem Einbau kaum jemand prüft.

Im Altbau hält sich ein gefährliches Halbwissen: Mal heißt es, eine Wärmepumpe sei dort unmöglich, mal wird sie ohne Vorprüfung eingebaut. Beide Wege führen zu hohen Stromrechnungen. Der eigentliche Fehler steckt zwischen diesen Extremen und lässt sich vor dem Einbau leicht erkennen, danach kaum noch korrigieren.

Alte Heizkörper verlangen oft hohe Vorlauftemperaturen. Wird das vorher nicht geprüft, sinkt die Effizienz der Wärmepumpe dauerhaft.

Der große Fehler im Altbau ist nicht die Wärmepumpe selbst, sondern der Einbau ohne Blick auf die nötige Vorlauftemperatur.

Altbauten wurden für Heizkörper und hohe Vorlauftemperaturen gebaut, oft 60 Grad und mehr. Eine Wärmepumpe mag genau das nicht, denn je höher die Vorlauftemperatur, desto mehr Strom zieht sie. Dieser Zusammenhang wird beim schnellen Tausch gern übersehen.

Vor dem Einbau lässt sich die Vorlauftemperatur fast immer senken, etwa durch den Tausch einzelner Heizkörper oder einen hydraulischen Abgleich. Wer das einplant, sichert sich beim Heizungstausch im Bestand über die KfW 458 bis zu 70 Prozent Zuschuss, in Summe bis zu 21.000 Euro je Wohneinheit*.

Der teuerste Altbau-Fehler ist die fehlende Heizlastberechnung. Ohne sie wird die Wärmepumpe nach Bauchgefühl ausgelegt, meist zu groß. Eine überdimensionierte Anlage taktet ständig und verschleißt schneller, als der Preisvorteil je hereinkommt.

Rechnet man mit einer Jahresarbeitszahl von nur 2,5 statt der möglichen 4, fallen über die Jahre vierstellige Mehrkosten beim Strom an. Im Altbau bestimmt sich dieser Wert lange vor dem Einbau, nämlich an den vorhandenen Heizflächen.

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